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Was sollen wir unbedingt zeigen?

Bevor ihr Räume aufräumt, lohnt sich eine kurze Frage: Was sollen Interessenten von dieser Immobilie mitnehmen? Vielleicht ist es der offene Wohnbereich, die ruhige Terrasse oder ein gut nutzbares Arbeitszimmer. Legt gemeinsam fest, welche Räume und Eigenschaften im Mittelpunkt stehen.

Daraus ergibt sich der Ablauf des Termins. Ein Haus mit Garten braucht andere Ansichten als eine kleine Stadtwohnung. Wenn Fotos und Video entstehen sollen, plant ihr beides zusammen, damit die Räume nicht mehrfach vorbereitet werden müssen.

Was kann für den Termin weg?

Schafft Platz für den Blick auf den Raum. Freie Laufwege und übersichtliche Oberflächen helfen, Größe und Nutzung zu verstehen. Dafür muss eine bewohnte Wohnung nicht unpersönlich werden. Wenige bewusst platzierte Gegenstände können zeigen, wie ein Raum genutzt wird.

  • Arbeitsflächen in Küche und Bad freiräumen.
  • Kabel, Verpackungen, Putzmittel und lose Gegenstände verstauen.
  • Betten richten, Kissen ordnen und Stühle ausrichten.
  • Spiegel, Fenster und auffällige Oberflächen reinigen.
  • Private Unterlagen und persönliche Bilder aus dem Aufnahmebereich nehmen.

Geht einmal aus der Türperspektive durch jeden Raum. Was lenkt vom Raum ab? Dieser Blick hilft oft mehr als das Verschieben einzelner Dekostücke.

Vorhänge zur Seite, Licht herein

Öffnet vorhandene Rollos und Vorhänge so, dass Tageslicht in die Räume gelangt. Prüft, ob die Beleuchtung funktioniert, und stimmt beim Termin ab, welche Leuchten eingeschaltet werden. Der passende Zeitpunkt hängt vom Objekt und davon ab, welche Seiten und Räume gezeigt werden sollen.

Denkt auch an den ersten Eindruck draußen: Eingang, Terrasse, Balkon und Garten gehören zur Geschichte der Immobilie. Stellt Mülltonnen, Gartengeräte oder lose Möbel nach Möglichkeit aus dem vorgesehenen Bildbereich. Außenaufnahmen stimmen wir mit Blick auf das Wetter ab.

Wer hat den Schlüssel?

Am Aufnahmetag sollte klar sein, wer öffnet und wer bei Fragen entscheiden kann. Prüft vorher, ob alle geplanten Bereiche zugänglich sind. Dazu können Keller, Gemeinschaftsflächen oder Außenbereiche gehören.

Informiert die Beteiligten über den Ablauf und stimmt ab, welche Bereiche aufgenommen werden dürfen. Wenn ihr selbst im Film zu sehen seid, plant Zeit für eure Vorstellung ein. Dafür braucht ihr keinen auswendig gelernten Text: Einige klare Aussagen zu den Besonderheiten des Objekts sind ein guter Ausgangspunkt.

Der kurze Check vor dem Termin

Geht die wichtigsten Punkte am Vortag noch einmal durch:

  1. Die Räume und Besonderheiten sind abgestimmt.
  2. Alle benötigten Bereiche sind zugänglich.
  3. Oberflächen und Laufwege sind aufgeräumt.
  4. Persönliche Unterlagen liegen außerhalb des Aufnahmebereichs.
  5. Außenflächen und Eingang sind vorbereitet.
  6. Ansprechpartner, Zugang und Zeitpunkt sind bestätigt.

Zum Ausdrucken oder Weitergeben: Hier findet ihr die kurze Checkliste mit PDF.

Ihr müsst nicht jedes Detail allein entscheiden. Wenn ihr bei einem Raum unsicher seid, schickt mir vorab eine kurze Beschreibung. Dann klären wir, worauf es für euren Termin ankommt.

Wann soll es losgehen?

Erzählt mir kurz von der Immobilie und eurem Zeitplan. Wir stimmen ab, was ihr braucht und wie ihr den Termin vorbereiten könnt.

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