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Wo sollen die Bilder hin?
Braucht ihr vor allem Bilder für das Immobilienportal? Oder wollt ihr Interessenten schon online durch die Räume führen? Bevor ihr Fotos oder einen Film beauftragt, hilft es, den geplanten Einsatz zu klären.
Fotos und Video erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Es geht deshalb weniger darum, welches Medium grundsätzlich besser ist. Entscheidend ist, welche Fragen Interessenten vor einer Besichtigung beantwortet haben sollten.
Wann Fotos die passende Basis sind
Fotos lassen sich in Ruhe ansehen, vergleichen und erneut aufrufen. Eine abgestimmte Bildserie kann zeigen, welche Räume vorhanden sind, wie sie wirken und welche Details Aufmerksamkeit verdienen. Sie bildet die visuelle Basis eines Exposés.
Wenn ihr einen übersichtlichen Auftritt für Immobilienportale, Website oder Druck braucht, beginnt die Planung häufig mit Fotos. Legt fest, welche Ansichten den Charakter des Objekts zeigen und welche Bilder Orientierung geben sollen.
Wenige bewusst ausgewählte Motive sind für die Bildreihenfolge oft hilfreicher als viele ähnliche Ansichten. Ein gutes Bild soll eine neue Information liefern und zu den übrigen Bildern passen.
Wann ein Objektvideo etwas ergänzt
Ein Film verbindet einzelne Ansichten zu einem Rundgang. Er kann zeigen, wie Räume ineinander übergehen, wo sich ein Blick öffnet oder wie sich das Objekt beim Durchgehen anfühlt. Das ist besonders interessant, wenn gerade diese Zusammenhänge zur Qualität der Immobilie gehören.
Ein Video gibt außerdem Raum für eine persönliche Vorstellung. Ihr könnt erklären, was euch an der Immobilie auffällt und welche Eigenschaften Interessenten nicht übersehen sollten. Wenn ihr nicht selbst vor der Kamera stehen möchtet, kann der Film das Objekt auch ohne Moderation zeigen.
Plant den Einsatz vorher. Ein Film auf eurer Website und eine kurze Vorstellung für Social Media können unterschiedliche Schwerpunkte brauchen. Welche Fassungen sinnvoll sind, gehört deshalb ins Vorgespräch.
Ihr möchtet selbst vor die Kamera? Im Gesprächsleitfaden für euren Objektfilm findet ihr Sprechbeispiele, die Wohnvorteile vermitteln und zur Besichtigung einladen.
Wann beides zusammen sinnvoll ist
Fotos und Video ergänzen sich, wenn ihr mehrere Arten des Einstiegs anbieten möchtet: Bilder für den schnellen Überblick und einen Film für den näheren Eindruck. Gemeinsam geplant, können beide dieselben Stärken hervorheben und einen stimmigen Auftritt ergeben.
Ein gemeinsamer Termin reduziert die Zahl der Abstimmungen. Zugang, Vorbereitung und Bildsprache werden zusammen besprochen. Wie viel Zeit dafür nötig ist, hängt von Objekt und Umfang ab.
Beides zu buchen ist kein Selbstzweck. Wenn ihr für einen Film noch keinen passenden Einsatz habt, lohnt es sich zuerst zu klären, wie Interessenten ihn finden und ansehen sollen.
Drei Fragen für eure Entscheidung
Wo wird das Objekt vorgestellt?
Für ein bildgetragenes Exposé braucht ihr eine klare Serie. Für eine persönliche Vorstellung auf der Website oder in Social Media kann ein Film hinzukommen.
Was soll sichtbar werden?
Einzelne Räume und Details lassen sich in Fotos erklären. Verbindungen, Bewegungen und eine persönliche Führung bekommen im Video mehr Raum.
Was braucht ihr zum Start?
Legt fest, welche Materialien rechtzeitig vorliegen müssen. Danach stimmen wir Umfang und Termin ab.
Ihr könnt Fotos, ein Objektvideo oder beides zusammen anfragen. Die passende Kombination ergibt sich aus eurem Objekt und eurem Vorhaben.
Noch unsicher, was ihr braucht?
Erzählt mir vom Objekt und wo ihr es zeigen wollt. Dann schauen wir gemeinsam, ob Fotos reichen oder ein Film sinnvoll dazukommt.
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